Spiellandschaft ?Nimmerland?
 

Fertigung der Giebelkonstruktion

Um eine Giebelkonstruktion zu bauen muss man hergehen und 3 Balken folgendermaßen zuschneiden.

An der Fräse haben wir die Balken mittig 10 cm eingesägt und danach an der Formatkreissäge abgesetzt.

Die Balken haben wir endverdreht und das gleiche noch mal gemacht. Jetzt sind wir hergegangen und haben die beiden Hölzer des Vorbaus auf Länge geschnitten (2,15 m).

Mit der Oberfräse rundeten wir die Kanten der Balken ab.

Die Flächen der Balken schliffen wir an der Bandschleifmaschine.

Die Dreiecke haben wir zusammengelegt und je zwei Bohrlöcher pro Überblattung 3 cm vom Rand gebohrt und anschließend mit 45*50 Senkkopfschrauben verschraubt.

Die vier Dreiecke haben wir mit einem Abstand von 640 mm aufgestellt und mit einer Leiste und Schraubzwingen befestigt.

Mit der Gestellsäge haben wir die Spitzen der Dreiecke abgesägt, um den Leimbinder bündig auflegen zu können. Danach wurden die vier Dreiecke aufgestellt.


 

Präsentation der Spiellandschaft

Noch vor der Pause machte sich Herr Reinhard Gedanken über die Verpflegung der Strolche. Wir stellten eine Art Tisch zwischen die beiden Konstruktionen und füllten zwei Teller mit Süßigkeiten, die dann später von den beiden BGJ Klassen aufgegessen wurden. Die Kinder haben sich nicht viel für die Süßigkeiten sondern mehr für die beiden Konstruktionen interessiert, was die Pressejournalisten verwunderte.

Es kamen zwei Journalisten, einer von der Westfälischen-Zeitung und einer von der Münsterschen-Zeitung. Sie ließen sich nicht sehr viel Zeit und befragten direkt einen der Schüler über die Entstehung des Projektes. Ein paar Minuten später stellte einer der Journalisten noch die Frage, ob es uns denn Spaß gemacht habe. Wir beantworteten die Frage mit einem klaren „Ja“. Die Kinder von der Kindertagesstätte spielten währenddessen auf den noch nicht ganz fertig gestellten Spiellandschaftskonstruktionen und sie hatten sichtbar viel Spaß daran. Nachdem die beiden Journalisten Herrn Berg und Herrn Reinhard ausreichend befragt hatten, gingen sie auch schon, um ihren Artikel zu schreiben, damit er am nächsten Tag auch in der Zeitung erscheint. Als sie dann weg waren, kamen die beiden Kindergärtnerinnen mit zwei der sechs Kindern zu uns, um sich bei uns zu bedanken, was wohl eine sehr nette Geste war. Die schweißtreibende Arbeit an dem Projekt hatte sich gelohnt und nach einer guten dreiviertel Stunde verließen uns dann auch die Kinder und wir mussten wieder zurück in den Unterricht. Aber wir durften, weil wir uns gegenüber den Kindern so gut verhalten haben, ein bisschen eher gehen.

 

   
   

 

Aufbau der Spiellandschaft

Am 23.06. sollten wir unsere Spiellandschaft in Hiltrup zusammenbauen. Den Kindergarten „Hiltruper Strolche“ haben wir (Anton und Alex) eine halbe Stunde lang gesucht. Es ist schwierig ihn zu finden, weil er sich in einem normalen Wohnhaus befindet. Der Durchgang in den Garten, wo alles aufgestellt werden sollte, war sehr klein und man benötigte viel Kraft und starke Nerven, um Werkzeuge und Material in den Garten zu bringen. Der Aufbau war dann relativ leicht. Beim Seehaus mussten Löcher ausgehoben werden, in die dann die Metallfüße vom vormontierten Boden gestellt wurden.

Am 24.06. haben wir am Sechseck-Turm die einzelnen Teile verschraubt und beim Seehaus die Seitenteile montiert. Dies war sehr schwierig. Die Treppe des Sechseck-Turms konnten wir nicht montieren, da Herr Berg den Bohrer vergessen hatte. Ich (Anton) musste dann am Donnerstag wieder nach Hiltrup fahren und die Treppe montieren.

   
 
 

Übergabe der Spiellandschaft

Es war ein schöner und sonniger Tag zur Übergabe, die Kinder haben sogar einen Baum mit Bildern und Geschenken geschmückt. Sie haben sogar ein Lied für uns vorbereitet und gesungen, dazu kam dann auch ein kleines Hörspiel mit Gummistiefeln. Danach wurde die Einweihung mit ein paar Reden und Witzen abgesegnet. Als wir diese Prozedur hinter uns hatten, kamen wir zum Sekt und kaltem Buffet, wo alle so richtig reingehauen haben und auch satt wurden. Wenn auch sich so einige nicht benehmen konnten, hat es für jeden doch Spaß gemacht.