Auch in diesem Jahr machte sich der Französischkurs der GT 12 des Beruflichen Gymnasiums am Adolph-Kolping-Berufskolleg in Begleitung der Fachlehrerinnen Frau Timpe und Frau Alexander auf den Weg zur traditionellen Studienfahrt nach Paris.

 Der Schüler Chris Ojo berichtet von den gemeinsamen Erlebnissen in der französischen Metropole:

„Vollbeladen mit Gepäck liefen wir direkt nach der Ankunft unseren flinken Lehrerinnen auf überfüllten Bahnsteigen in ebenso überfüllte Metros hinterher, um uns vom Gare du Nord zum Hostel durchzuschlagen. Nach dem Check-In begann das Programm mit einer Bootsfahrt auf der Seine, wo wir bei traumhaftem Wetter erste Eindrücke von der Stadt sammeln konnten.

Am folgenden Vormittag erwartete uns ein Stadtrundgang, der uns bei noch immer herrlichem Sonnenschein vom Arc de Triomphe über die Champs-Élysées, den Place de la Concorde und den Louvre, vorbei an den Bouquinisten am Seine-Ufer bis zur Kathedrale Notre Dame führte. Begleitet wurde der Rundgang durch unsere Kurzreferate zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, die wir zuvor im Unterricht vorbereitet hatten. Nach einem Snack in einem kleinen Restaurant hatten wir Gelegenheit verschiedene Museen - aufgeteilt nach Interessenschwerpunkten - zu erkunden, u.a. das Musée du Louvre, das Leonardo da Vincis berühmte Mona Lisa beherbergt, das Musée d’Orsay, das bedeutendste Werke der Moderne in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude präsentiert, oder eine Ausstellung des Künstlers Man Ray im Musée de la Monnaie.

Am dritten Tag teilten wir uns in zwei Gruppen: Während sich die Gruppe um Frau Alexander mit dem RER auf den Weg nach Versailles machte, um das prunkvolle Schloss des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. zu besichtigen, blieb die zweite Gruppe mit Frau Timpe im Kern von Paris und besuchte dort den Skulpturengarten im Musée Rodin, die Opéra Garnier, die fast genauso prunkvoll ist wie das Schloss Versailles, und den auf einem Hügel gelegenen Cimetière Père Lachaise, der als letzte Ruhestätte so bedeutender Künstler wie Frédéric Chopin, Oscar Wilde und Jim Morrison bekannt geworden ist. Gegen Abend trafen wir wieder zusammen und bestiegen den Montmartre, um die Basilika Sacré Coeur zu besuchen. Oben angekommen verweilten wir bei Gitarrenmusik und nach wie vor wunderbarem Wetter auf den Stufen vor der Basilika und genossen den Ausblick über Paris. Anschließend ließen wir unseren letzten Abend gemeinsam im Café des Deux Moulins, dem aus Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ bekannten Drehort, ausklingen.

Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Paris. Doch zuvor besuchten wir noch den größten Flohmarkt Europas, der sich mit seinen unzähligen Hallen fast über ein ganzes Stadtviertel erstreckt, um uns dann - vollbeladen mit neuen Eindrücken und Erlebnissen - wieder auf den Weg nach Münster zu machen.“

Text: Chris Ojo