Die Ausbildung findet im Blockunterricht statt und erstreckt sich im Regelfall über drei Jahre.

Grundlage der schulischen Ausbildung ist der Rahmenlehrplan. Danach erfordert die Zielsetzung der Berufsausbildung es, den Unterricht an einer auf die Aufgaben der Berufsschule zugeschnittenen Pädagogik auszurichten, die Handlungsorientierung betont und junge Menschen zu selbständigem Planen, Durchführen und Beurteilen von Arbeitsaufgaben im Rahmen ihrer Berufstätigkeit befähigt. Lernen in der Berufsschule vollzieht sich grundsätzlich in Beziehung auf konkretes berufliches Handeln.

Um dieser Zielsetzung gerecht werden zu können, hat der Bildungsgang Mediengestalter einen internen Stoffverteilungsplan entwickelt. In diesem Plan werden für jeden Block berufsbezogene Lernsituationen beschrieben und ihnen Lerninhalte zugeordnet. Dadurch ist es möglich fächerübergreifend und handlungsorientiert zu unterrichten. Des weiteren entsteht für Auszubildende und Ausbilder eine höhere Transparenz bezüglich des Berufsschulunterrichts, da der interne Stoffverteilungsplan am schwarzen Brett der Abteilung aushängt.

Differenzierung

Für das dritte Ausbildungsjahr ist in verschiedenen Lernfeldern eine fachliche Differenzierung entsprechend der beruflichen Fachrichtungen vorgesehen. Der Bildungsgang bemüht sich auf vielfältige Weise zu differenzieren, da die zu vermittelnden Inhalte der verschiedenen Fachrichtungen sehr voneinander abweichen. So wird soweit möglich schon im ersten Ausbildungsjahr bei der Klassenzusammenstellung auf die Fachrichtungen geachtet. Teilweise muss jedoch die Differenzierung durch Binnendifferenzierung im Unterricht erfolgen. Des weiteren bieten wir im Differenzierungsbereich eine Vielzahl an Kursen an, die einen individuell auf die Ausbildungssituation abgestimmten Unterricht ermöglichen. Insbesondere für die Auszubildenden mit der Fachrichtung Medienberatung schien es uns sinnvoll ein besonderes Element, den sogenannten "Beratertag" zu installieren, da hier besonders kaufmännischen Inhalte vermittelt werden müssen, die in den anderen Fachrichtungen nicht so ausgeprägt zum tragen kommen. Dazu werden die Schüler an einem Tag in einer extra Gruppe unterrichtet.