1. Organisationsstruktur

An der Schule werden die Polster- und Dekorationsnäherinnen und Polster- und Dekorationsnäher in der Teilzeitform einer Bezirksfachklasse unterrichtet, integriert in der Raumausstatterfachklassen.

Die Klassen werden wöchentlich in der Unterstufe mit zwei, in der Mittelstufe mit eineinhalb Unterrichtstagen beschult.

Die Stundentafel der Klasse ist auf die größere Schülergruppe der Raumausstatter ausgerichtet und wird je nach Bedarf differenziert.

Der Lehrplan für den dargestellten Ausbildungsberuf ist darauf ausgerichtet, dass nach erfolgreichem Abschluss die Berufsausbildung im Ausbildungsberuf zum /zur RaumausstatterIn und zum /zur PolsterIn fortgesetzt werden kann.

2. Bildungsgangteam

Der Fachbereich wird von Frau Bialek geleitet, weiter sind tätig Frau Bauer, Herr Hölscher, Frau Liekhues und Herr Roth.


3. Schülerstruktur

Die Schülerinnen und Schüler werden in der Unter- und Mittelstufe der Raumausstatterklassen unterrichtet. In der Ausbildung sind maximal zwei Auszubildende in einem Jahrgang, daher müssen die abweichenden Belange des Ausbildungsberufs mit dem gesamten Unterrichtsablauf der Klassen abgestimmt werden (siehe Raumausstatter).

4. Didaktisch-Methodische Planung

Die Grundlage der schulischen Ausbildung ist der Lehrplan für Polster- und Dekorationsnäherin / Polster- und Dekorationsnäher aus dem Jahr 2005. Die aufgeführten Ziele sind auf die Entwicklung von Handlungskompetenz ausgerichtet. Diese wird verstanden als die Bereitschaft und Befähigung des Einzelnen, sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen sachgerecht durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten. Handlungskompetenz entfaltet sich in den Dimensionen von Fach-, Human- und Sozialkompetenz, erweitert werden sollen ebenfalls die Methoden-, Lern- und die kommunikativen Kompetenzen.

Das Unterrichtsangebot der Berufsschule richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, die sich nach Vorbildung, kulturellem Hintergrund und Erfahrungen aus den Ausbildungsbetrieben unterscheiden. Darum können wir den Bildungsauftrag nur erfüllen, wenn wir die Unterschiede beachten und Schülerinnen und Schüler – auch benachteiligte oder besonders begabte – nach ihren individuellen Möglichkeiten fördern.

5. Kooperationen und Projekte

Die Zusammenarbeit mit den Raumausstatterinnungen Coesfeld, Münster, Rheine | Warendorf, Borken und den entsprechenden Kreishandwerkerschaften, der Handwerkskammer und der IHK ist in der Regel eng und intensiv, das zeigt sich durch regelmäßige Gespräche und das An- und Abgleichen der Ausbildungsbedingungen.
  • Internationale Möbelmesse in Köln (Oberstufen)
  • Besichtigung einer Weberei
  • Besichtigung eines Parkettherstellers
  • ggf. Führung durch ein Konzentrationslagers
  • ggf. Gebrauchsvorführungen von Produktherstellern
  • ggf. Aktionsveranstaltungen zu unterrichtlich besonders zu beachtenden Aspekten, z.B. Gesundheitsaspekte, Sozialaktivitäten, Fachwissen, …