Adolph-Kolping-Goldschmiede fertigen Filzschmuck für Kinder der Heilpädagogischen Tagesgruppe Coerde

Bereits 2009 hatten sich auszubildende Goldschmiede des Adolph-Kolping-Berufskollegs im Rahmen des Projektes „Verantwortung lernen“ für die Heilpädagogische Tagesgruppe Coerde (HTG- Coerde) sozial engagiert. Das Projekt war damals von allen Seiten so positiv aufgenommen worden, dass sich die Schülerinnen der Goldschmiedeoberstufe unter der Leitung ihrer Fachlehrerin Sandra Guderian in diesem Jahr für eine Neuauflage entschieden.

Nachdem beim letzten Mal Schmuck für Mädchen und deren Mütter im Mittelpunkt stand, waren es in diesem Jahr Jungen im Alter von sechs bis neun Jahren.


Die Übergabe der Schmuckstücke fand in den Räumlichkeiten der HTG Coerde, die zum Kinderheim St. Mauritz gehört, statt. Nach einer stürmischen Begrüßung präsentierten die Jungen den Goldschmiedinnen stolz den im Garten aufgebauten Tisch mit Limonaden und selbst zubereitetem Kuchen. Sichtlich aufgeregt konnten die Kinder es kaum erwarten, bis die Schülerinnen die Schmuckstücke überreichten. Zwar hatten sie ihre Lieblingsfarben und Motive in einem individuellen Briefing angegeben, die kreative Umsetzung lag jedoch bei den Auszubildenden und ließ ihnen große Freiräume. Im Gestaltungsunterricht wurden die Briefings analysiert und in einem konzeptionellen Prozess Schmuckstücke aus Filz und Silber entworfen. Anschließend fertigten die Schülerinnen den Schmuck an, in dem sie mit sehr feiner Nadel auf die Wolle einstachen, bis sich diese zu der gewünschten Endform verfilzte. So entstanden diesmal typische „Jungs-Motive“, wie gelb-schwarze BVB-Buttons, ein schwarzer Fußballpokal mit eingraviertem Namen, Armbänder mit Fußbällen, Pferdekopf oder Katzenkopf und viele andere bunte Schmuckstücke. Für jedes Stück hatten die Schülerinnen eine passende Verpackung ausgewählt und individuell bemalt.

Die auszubildenden Goldschmiedinnen ließen sich mit Erdbeerkuchen verwöhnen. Zum Abschied bekam jede Schülerin von den kleinen „Gentlemen“ als Dankeschön noch eine rote Rose überreicht, bevor sich die Jungs, stolz mit ihren Trophäen geschmückt, begeistert dem Fußballspielen widmeten.

Goldschmiede buchbindern

Die Gesellenprüfung im Goldschmiedehandwerk beinhaltet eine theoretische und eine praktische Prüfung. Für den praktischen Teil entwickeln die Auszubildenden zwei unterschiedliche, technisch und gestalterisch anspruchsvolle Schmuckstücke.

Die dafür benötigten Präsentationsmappen produzierten die diesjährigen Absolventen mit Materialien aus der hauseigenen Buchbinderei selbst, indem sie Graupappen mit Leinen verbanden und mit hochwertigem Efalinpapier bezogen. In diese Mappen mit Altarfalz werden die technische Zeichnung, eine mit Aquarell angefertigte Kundenzeichnung und die thematische Schmuckbeschreibung beider Entwürfe, eingeklebt.

Die Präsentation findet vor dem Prüfungsausschuss statt, der einen der beiden Entwürfe auswählt, den der /die Schüler/in unter Klausurbedingungen in 32 Stunden anfertigt.

 
   


Goldschmiede und Buchbinder des AKBK beweisen viel Herz für Kinder

Die Auszubildenden des Goldschmiede- und Buchbinderhandwerks des Adolph-Kolping-Berufskollegs fertigten im Rahmen des Projektes "Verantwortung lernen" für Kinder und Mütter der Heilpädagogischen Tagesgruppe Coerde Filzschmuck und Schmuckkästchen an.

Für die Auszubildenden der Goldschmiede-Oberstufe des Adolph-Kolping-Berufskollegs war sofort klar: Da machen wir mit, wir engagieren uns in dem von den Stiftungen Westfaleninitiative, Bürger für Münster und Stiftung Bürgerwaisenhaus ausgerufenen Projekt "Verantwortung lernen".

Ein idealer Partner für das Projekt war mit der Teilpädagogischen Tagesgruppe Coerde (HTG), die zum Kinderheim St. Mauritz gehört, schnell gefunden. Für teilstationär betreute Kinder und junge Mütter wollten die Auszubildenden Schmuck aus Filz und Silber entwerfen und anfertigen.

Bei der Übergabe in den Räumlichkeiten des HTG Coerde konnten die Kinder die für sie gefertigten Schmuckstücke kaum erwarten. Zwar hatten sie den jungenGoldschmiedinnen und Goldschmieden ihre Lieblingsfarben und Motive in einem individuellen Briefing angegeben, die kreative Umsetzung lag jedoch bei den Auszubildenden und ließ große Freiräume. Im Gestaltungsunterricht derFachlehrerin Sandra Guderian analysierten sie die Briefings der Kinder und entwarfen in einem konzeptionellen Prozess Schmuckstücke aus Filz und Silber.

Danach fertigten sie den Schmuck an, in dem sie mit sehr feiner Nadel auf die Wolle einstachen, bis sich diese zu der gewünschten Endform verfilzte. So entstanden Werke wie ein rosaroter Pferdeanhänger, ein blauer Chihuahua, ein Armband mit Hufeisen und viele andere bunte Schmuckstücke, die abschließend mit kleinen farbigen Perlen verziert wurden.

Die Buchbinderauszubildenden des Adolph-Kolping Berufskollegs fertigten für diese Stücke farbig passende Schmuckkästchen an. "Endlich habe ich eine schöne Dose für meinen Schmuck", schwärmte eine Mutter, nachdem alle Schmuckstücke einzeln übergeben und bewundert worden waren.

Auf die Goldschmiedeauszubildenden wartete ebenfalls eine Überraschung: Sie wurden mit selbstgebackenem Kuchen und Schokoladenpudding herzlich empfangen und jede/r erhielt neben einem Zertifikat, in dem ihnen Dank und Anerkennung für das soziale Engagement ausgesprochen wurde, als Dankeschön eine rote Rose.

 

Kooperationsprojekt zwischen dem Bildungsgang Schmuck und den Gestaltungstechnischen Assistenten mit dem Schwerpunkt Medien und Kommunikation

Ablauf des Projektes:
Jeder Goldschmiedeauszubildende wählte zunächst einige Werkzeuge aus dem Bereich der Oberflächenbearbeitung aus. Dieses alltägliche Brettwerkzeug skizzierten die Schüler und Schülerinnen und entwickelten prozessorientiert durch Verfremdung, Stilisierung oder Abstraktion individuelle Schmuckstücke. Mit Aquarellfarbe fertigten die Auszubildenden eine Kundenzeichnung an, die die Kleinkollektion bestehend aus Ohrringen und Kette an einer Figur zeigt.

Die Schüler und Schülerinnen der Gestaltungstechnischen Assistenten mit dem Schwerpunkt Medien und Kommunikation luden die Goldschmiede zu einem Fotoshooting ein.

Daraufhin bearbeitete die GTM3 das gesamte Bildmaterial, d.h. die Portraits und alle eingescannten Zeichnungen am Computer und fügten sie zu einer Broschüre mit einem konzeptionell einheitlichen Layout zusammen.

Nach dem Titel, Gruppenfoto und Vorwort sind die Portraits der Goldschmiedeauszubildenden zu sehen. Die nachfolgenden Doppelseiten zeigen jeweils das Skizzenblatt und die Kundenzeichnung eines Auszubildenden.

Projektergebnis: Broschur als PDF

Projekt: Flutkatastrophe in Südostasien

Unter dem Motto „spenden macht schön“ entwarfen und erstellten die Auszubildenden Filzschmuck, den sie in der Eingangshalle des Adolph-Kolping-Berufskollegs an Schüler und Lehrer verkauften. Die Einnahmen wurden zusammen mit den Erlösen aus anderen Aktionen am 14.02.2005 dem Arbeitskreis „Sri Lanka – Münster“ zur Verfügung gestellt, der sich für die Bereiche Gesundheit, Bildung und Wiederaufbau vor Ort einsetzt.



Projekt: Filzschmuck

Die Auszubildenden der Oberstufe hatten die Aufgaben sich einen kurzen Text z.B. Fabel, Gedicht o.ä. auszusuchen, oder selbst zu verfassen. Diese Texte illustrierten sie auf max. zwei Seiten mit Aquarellfarben und entwarfen ein passendes Schmuckstück, das sie anschließend aus Silber und Filz anfertigten.

   
   
   

Mit diesen Arbeiten dekorierten die Auszubildenden die Vitrine der Goldschmiedeinnung Münster, die im Foyer der Städtischen Bühnen steht.

Ein besonderer Dank geht dabei an die Goldschmiede Teufel, die die Vitrine für die Ausstellung zur Verfügung stellte.


 


 

Projekt: Imagebroschüren

Konzept // Imagebroschüren in der Berufspezifik des Goldschmieds // 2005-2006 // GO OO

Betreuung: Ulrike Arndt // Sandra Guderian  

Die Unterrichtsreihe „Imagebroschüren in der Berufspezifik des Goldschmieds“ sollte die Auszubildenden über marktwirtschaftliche Aspekte von Schmuckverkauf informieren und für die Erstellung ihrer Berichtshefte am Ende der Ausbildung eine Ergänzung für zielorientierte, individuelle Gestaltung liefern. Schwerpunktziel der Unterrichtsreihe war es, die Schüler mit der Präsentationsform Imagebroschüre für Schmuckkollektionen vertraut zu machen und sie zu befähigen, eigene themen-und kundenspezifische Imagebroschüren für Schmuckstücke zu erstellen.

Die Auszubildenden analysierten im Vorfeld der eigenen Gestaltung diverse Imagebroschüren aus dem Goldschmiedebereich und erarbeiteten so die wesentlichen Kriterien, die in diesem Kontext relevant waren. Zum Thema Frühling gestalteten sie nun Schmuckkollektionen, die dann in individuellen Imagebroschüren präsentiert wurden.

René Litek           

Bea Beike

Sonja van Tuinen


Kooperationsprojekt der Goldschmiedeoberstufe und der Unterstufe der Gestaltungstechnischen Assistenten 2007/2008

Die Unterstufe der Gestaltungstechnischen Assistenten entwarfen für jeden Schüler und jede Schülerin der Goldschmiedeoberstufe ein eigenes Signet. Dafür entwickelten die Gestalter einen Fragekatalog, der von den Goldschmieden/innen ausführlich bearbeitet wurde. In diesem Briefing beschrieben die „Auftraggeber“ z. B. Ihren eigenen Charakter, welche Wirkung von dem Signet ausgehen soll und ob ihre Initialen Verwendung finden sollten.


Die in einem konzeptionellen Prozess gestalteten Signets finden Anwendung auf Briefpapier, Visitenkarte oder evtl. zukünftig als Schmuckstempel in den eigenen Goldschmieden.