1. Ausbildungsmenü

Vorspeise

Habt ihr das drauf?

  • Teamgeist
  • Handwerkliches Geschick
  • Flexibles Denken
  • Kreativität
  • Schnelle Aufnahmefähigkeit
  • Die Fähigkeit, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten
  • Gesunde Konstitution
  • Sauberkeit, aus Verantwortlichkeit gegenüber dem Gast und sich selbst gegenüber
Bist du bereit, häufig am Wochenende und an Feiertagen zu arbeiten? Dann geht es weiter zum

Hauptgang

Ausbildung
  • 3 Jahre Lehrzeit (bzw. Verkürzung auf 2 ½ Jahre, in Ausnahmefällen auf 2 Jahre)
  • Ein Praktikum vorher ist sinnvoll !!!
  • Duale Ausbildung: 1 bis 2 Tage Schule pro Woche, ansonsten Ausbildung im Betrieb


Zwischengang
Arbeit und Karriere

  • Arbeitszeiten z.B.: 9.30 – 14.00 Uhr; 18.00 – 22.00 Uhr (Teildienst) oder 17.00 Uhr  - 2.00 Uhr
  • Diese Arbeitszeiten können von Betrieb zu Betrieb sehr verschieden sein.
  • Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und Arbeitsmöglichkeiten im In- und Ausland

Hat es deinen Geschmack getroffen? Dann geht es weiter zum

Dessert

Spezialisierungsmöglichkeiten
  • Koch der kalten Küche (Gardemanger): u.a. zuständig für Salate, kalte Platten, Pasteten
  • Beilagenkoch (Entremetier): u.a. zuständig für Suppen, Gemüse, Kartoffelgerichte
  • Soßenkoch (Saucier): u.a. zuständig für Fleisch, Saucen, Fisch
  • Süßspeisenkoch (Pâtissier): u.a. zuständig für warme und kalte Süßspeisen
Weitere Möglichkeiten der Spezialisierung
  • Diätkoch (Régimier)
  • Fischkoch (Poissonier ) 


2. Schulische Ausbildung

Grundlage der schulischen Ausbildung ist der Lehrplan „Köchin/Koch“ (Schule in NRW Heft Nr. 4140), der das Lernfeldkonzept als grundlegendes Prinzip hat. Die Lernfelder sind schulintern und durch sog. Lernsituationen konkretisiert.

Der Unterricht erfolgt in Lernsituationen, d.h. ausgehend von praxisorientierten Situationen, wie sie in einem gastronomischen Betrieb im Alltag vorkommen können, werden die theoretischen Grundlagen im berufsbezogenen Lernbereich grundlegend und umfassend erarbeitet. Die allgemein bildenden Fächer unterstützen den Lernprozess.

Jede Lernsituation endet mit einem Handlungsprodukt, wie es der konkrete Auftrag, der in der Lernsituation vorgeben ist, erfordert. Dies sind u.a. Vorschläge und Angebote auf eine kulinarische Anfrage, eine Speisenkarte, die für ein Bistro entwickelt wird, oder ein Candlelight-Dinner mit einem 5-Gang-Menü mit korrespondierenden Getränken oder auch ein Gemüse-Kartoffel-Kochbuch, das im Unterricht geschrieben wird.

Einige Lernsituationen haben als Handlungsergebnisse ein praktisch durchgeführtes Projekt: z.B. werden in der Lernsituation „Planen und Durchführen eines Frühstücksangebotes“ schulinterne oder auch -externe Gästegruppen zu einem erweiterten Frühstück, das in unserem Schulrestaurant angeboten wird, eingeladen.

Im Lernfeld „Aktionswoche“ wird ein 3-Gang-Menü für 4 Personen auf der Grundlage von vorgegebenen Rohstoffen, die verarbeitet werden müssen, geplant, vorbereitet, gekocht und bewertet.

Die einzelnen Lernfelder mit ihren konkreten Lernsituationen können im Didaktischen Jahresplan der Köche nachgelesen werden:

  • Unterstufe
  • Mittelstufe
  • Oberstufe
  • Sport / Gesundheitsförderung

3. Prüfungen

Zwischenprüfung:

In der Mitte des 2. Ausbildungsjahres findet eine praktische Zwischenprüfung statt, in der u.a.

  • Lebensmittel benannt und den entsprechenden Lagerorten und -bedingungen zugeordnet,
  • ein Tisch nach einem vorgegebenen 3-Gang-Menü eingedeckt,
  • ein gastorientiertes Gespräch geführt,
  • kleine Speisen wie Suppen, Salate, Pfannkuchen u.a. zubereitet,
  • Aufgaben zur Büroorganisation und -kommunikation bearbeitet werden müssen.

Abschlussprüfung:

Am Ende der Ausbildung findet die Abschlussprüfung statt, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht.

In der schriftlichen Prüfung werden 3 Prüfungsarbeiten geschrieben: Warenwirtschaft (60 Min.), Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Min.) und Technologie (90 Min.).

In der praktischen Prüfung erstellt jeder Prüfling vier Wochen vor seinem Prüfungstermin nach einem vorgegebenen Warenkorb ein 3-Gang-Menü, das er am Prüfungstag für 6 Personen herstellen muss.